Data Governance

Definition:
Data Governance steht für das ganzheitliche Management von Daten, die in einem Unternehmen oder einer Organisation verwendet werden. Es umfasst Richtlinien und Vorgehensweisen, um die Qualität, den Schutz und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten und sorgt für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben.

“Data is the new oil!” – Dies verdeutlicht, dass Daten wertvoll sind, aber auch eine sorgfältige Weiterverarbeitung und sicheren Umgang erfordern, um Risiken wie Lecks und unsachgemäße Entsorgung zu vermeiden.

Dimensionen des Rahmenwerks:

  1. Assets:
  • Definition und Identifikation von Daten und deren ökonomischen Wert.
  • Einhaltung von Datenqualitätsstandards.
  1. Roles, Tasks & Responsibilities:
  • Festlegung von Rollen für die Data Execution und von unternehmensübergreifenden Rollen für das Datenökosystem.
  • Zuweisung von Zuständigkeiten für Daten und datengetriebene Prozesse.
  1. Processes:
  • Überwachung der internen und unternehmensübergreifenden Datenprozesse.
  • Überwachung des Teilens und der Nutzung von Daten.
  • Entscheidungen über das Management und die Nutzung von Daten.
  1. Architecture & Tools:
  • Unterstützung von Data Governance durch Technologie.
  • Definition von Standards für die technische Umsetzung und die Auswahl der genutzten Tools für die Datenbewirtschaftung.
  1. Security:
  • Definition von internen und unternehmensübergreifenden Standards zur Datensicherheit.
  • Festlegung der Zugriffsrechte.
  • Vorgehensweise bei Sicherheitsvorfällen.
  1. Compliance:
  • Sicherstellung der Einhaltung von internen und externen Anforderungen und Richtlinien an das Datenmanagement und den Datenschutz.

Data Literacy

Definition:
“Data Literacy ist die Fähigkeit, planvoll mit Daten umzugehen und sie im jeweiligen Kontext bewusst einsetzen und hinterfragen zu können. Dazu gehören die Kompetenzen, Daten zu erfassen, erkunden, managen, kuratieren, analysieren, visualisieren, interpretieren, kontextualisieren, beurteilen und anzuwenden.”